Partnerschaft mit Löwen

Schumann-Gymnasium und Lions-Club Saxonia verbindet die Aktion Lions-Quest







Robert-Schumann-Gymnasiasten gestalten ein Programm für den Lions-Club. Foto: privat
   

Mitglieder des Lions-Clubs Leipzig Saxonia kommen seit 2009 jährlich ins Robert–Schumann-Gymnasium in die Demmeringstraße, um den Schülern der Jahrgangsstufe 11 ihre beruflichen Werdegänge als „Marktplatz der (Traum-) Berufe“ vorzustellen. Praxisnahe Berufsorientierung, die bei den jungen Leuten gut ankommt. Nun hat das Gymnasium im „Gegenzug“ die Leipziger Lionsfreunde zu einem besonderen Clubabend in die Aula eingeladen, damit die einmal etwas Schulpraxis erleben konnten.

Schulleiter Andreas Klingner bedankte sich für das Engagement der Clubmitglieder, besonders bei Heinz-Jörg Panzner und Wilhelm Brauckmann, und zeigte einen Film über die Schule. Außerdem betonte Klingner die Bedeutung des sozialen Lernens für die Schulerfolge der Schüler. Lions-Quest „Erwachsen werden“ wird am Robert-Schumann-Gymnasium seit 15 Jahren erfolgreich umgesetzt, was auch ein Qualitätssiegel dafür belegt.

Schüler der Klasse 5 zeigten dann spielerisch und per selbst gedrehtem Video sehr anschaulich, wie ihnen dieser andere Unterricht hilft, sich schnell gut kennenzulernen und selbstsicherer zu sein, um gut zu lernen und miteinander auszukommen.

Ethik – und Englischlehrerin Silke Ritschel ist gleichzeitig Lions-Quest-Trainerin für Lehrkräfte und informierte umfassend über die Bedeutung des Lebenskompetenzunterrichts der beiden Programme „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“. Sie verdeutlichte, wie sehr Schule mit diesen Programmen Jugendliche stärken und zum notwendigen gesellschaftlichen Engagement anregen kann. Zur Freude aller stellte die Bigband der Schule unter Leitung von Andreas Gutzschebauch Ausschnitte ihres Repertoires vor. Am Ende freute sich die Bigband über die vom amtierenden Lions-Club-Präsidenten Robert Clemen angekündigten 500 Euro für Instrumente und alle anwesenden Eltern-, Lehrer und Schülervertreter über die Patenschaft mit dem Club.

In den 1970er-Jahren wurde das Quest-Programm entwickelt, seit 1984 läuft es in Kooperation mit Lions Clubsin mehr als 50 Ländern weltweit, seit 1994 auch in Deutschland. Das Programm will die Sozialkompetenz der Schüler fördern, ihr Selbstvertrauen ­stärken. Sie werden dabei unterstützt, Kontakte und positive Beziehungen ­aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen im Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. lvz

LVZ vom 28. 11. 2016
 




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