Comenius 2013- 2015

 

      RSG-Comenius- Team 2013-15

Autor: Jasna Sager

 


 

Comeniustreffen in Leipzig

 

Abschlusstreffen vom 03. bis zum 07. März. 2015

Die letzte Station unserer zweijährigen Reise führte Schüler aus Tschechien, Norwegen und Spanien zu uns nach Leipzig. Als Gastgebernation was es diesmal unsere Aufgabe, sich auf künstlerische Art und Weise mit den Werten „Bescheidenheit“ und „Verantwortung“ zu beschäftigen.

Nach langer Planung empfingen wir am Dienstag, dem 03. März. 2015, unsere Gäste am Hauptbahnhof Leipzig. Nach freudiger Begrüßung der schon von vorherigen Reisen bekannten Schüler und Freunde, erhielten selbige am Hauptbahnhof erste Eindrücke unserer Stadt. Nach kurzem Rundgang ging es dann nach Hause, bevor sich die gesamte Gruppe erstmals im Hotel Merseburger Hof, nahe unserer Schule, zum gemeinsamen Abendessen traf. Erste Verbindungen wurden geknüpft und man lernte sich gegenseitig kennen. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Der zweite Tag unseres Projekts begann um 9 Uhr mit einem Treffen in der Schule. Alle Teilnehmer kamen voller Erwartungen in der Aula zusammen.
Nach einer Eröffnungsrede durch unseren Schulleiter, Herrn Klingner, und den Projektkoordinator, Herrn Keeb, präsentierten die einzelnen Nationen ihre Vorstellungen und Ausarbeitungen zu den Werten Verantwortung und Bescheidenheit. Die spanische Gruppe setzte sich durch Theaterstücke mit der Problematik auseinander. Ebenso tat es die norwegische Gruppe, welche zudem durch eine Geschichte über die Bedeutung der Werte ihre Haltung verdeutlichte. Die tschechischen Teilnehmer zeigten durch einen selbst gedrehten Kurzfilm, sowie die Lebensgeschichte eines berühmten Tschechen, welche Bedeutung verantwortungsbewusstes Handeln und Bescheidenheit in heutigen, wie in vergangenen Zeit hatten und haben.
Die deutsche Gruppe näherte sich durch kreativen Ausdruckstanz, einen selbst gedrehten Film, welche anhand einer Alltagssituation die Bedeutung der Werte zeigte, und durch Kurzgeschichten, dem Thema an.
Nach der Präsentation und Auswertung des Dargebotenen fanden wir uns in gemischten Gruppen zusammen. Neue Kontakte wurden geknüpft und wir erarbeiteten kleine Berichte und Zusammenfassungen über unser zweijähriges Projekt und die gemeinsamen Europäische Werte, wobei deren Wichtigkeit noch einmal betont wurde.
Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Am Abend trafen wir uns erneut in gemeinsamer Runde um miteinander Billard zu spielen, wobei neue Freundschaften entstanden und wir uns gegenseitig besser kennenlernten.

Am dritten Projekttag trafen wir uns gegen zehn Uhr am Leipziger Zoo. Wir erhielten eine Führung, in der uns die Wichtigkeit des Übernehmens von Verantwortung für andere, in diesem Fall Tiere, verdeutlicht wurde. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung bevor wir uns am führen Abend gemeinsam in der Kletter- und Sporthalle No Limit trafen. Beim gemeinsamen Volleyballspiel in Mannschaften bzw. beim Klettern lernten sich die Schüler der einzelnen Nationen besser kennen. Der Abend stand uns erneut zur freien Verfügung.

Der vierte und leider schon letzte Tag unseres Projekts begann mit einem Treffen in der Leipziger Innenstadt. Mittels einer Busrundfahrt wurde unseren Gästen Leipzig umfassend vorgestellt. Auch uns, als Leipzigern, wurden neue Informationen über unsere Stadt vermittelt.
Nach ungefähr eineinhalb Stunden endete die Rundfahrt erneut in der Innenstadt. Wir hatten ein wenig Freizeit um unseren Gästen die Stadt noch einmal genauer zu zeigen und sie zu erkunden bevor wir uns gegen 17 Uhr in der Schule zur Abschlussveranstaltung trafen.
Nach einer Begrüßung durch Herrn Berger, Vertreter der Schulbehörde, Herrn Klingner, unseren Direktor und Herrn Keeb, den Projektkoordinator, wurden abschließend Filme, welche die vier verschiedenen Aufenthalte in den Teilnehmerländern zusammenfassten, präsentiert. Danach wurde das Buffet eröffnet und typische deutsche Bratwurst verzehrt, bevor wir den Abend und das Projekt mittels Musik ausklingen ließen. Der Chor und die BigBand unserer Schule präsentierten ihr Können. Unserer Schulleiter und seine Familie gaben uns eine Einführung in internationale Tanzkultur und begleiteten uns musikalisch.
Der letzte Abend stellte einen gelungenen Abschluss unseres Projekts und unserer zweijährigen Zusammenarbeit dar. Es erfolgte eine offizielle Verabschiedung.

Am Samstag, dem 07. März 2015, brachten wir unsere Austauschschüler zum Hauptbahnhof in Leipzig und verabschiedeten uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass wir uns in einer zweijährigen Zusammenarbeit, mit viel Spaß und Freude, acht wichtigen, europäischen Werten auf künstlerische Art und Weise, genähert haben. Wir haben dabei andere, europäische Kulturen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Wir hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit im vielleicht nächsten Comeniusprojekt.

Max Möbius-Winkler

 

 

Comenius program Leipzig March 2015

The last station of our two year journey lead students from the Czech Republic, Norway and Spain to Leipzig. It was our task to deal in an artistic way with the values modesty and responsibility during the four day stay in Germany.

Our guests arrived on Tuesday, 3rd of March, at the main station in Leipzig. After a warm welcome and a short walking tour through the station, where our exchange students got some first impressions of Leipzig, we went home. In the evening all of us met for having dinner together in a hotel. We got to know each other better and developed plans for the next days. The evening was at leisure.

The second day of our project started with a meeting in the assembly hall of our school. Our headmaster, Mr. Klingner, and the project coordinator, Mr. Keeb, opened the project offically with a speech. Thereafter all nations started to present their imaginations and thoughts of the two given values. The Spanish and Norwegian group performed some theatre plays showing how important common values in a changing Europe are. They also wrote a story in which they defined modesty and responsibility and their meaning.
The Czech participants dealt through a self-made short film and the explanation of the life of a famous Czech who saved many children, with the two values. Also the German group created a short film showing an every day situation which explains how important modesty and responsibility actually are. Besides students worked out a creative dance and some short stories.
Afterwards we discussed the results of our shown contributions before we met for having lunch together. Thereafter we formed groups that consisted of students from different countries. It was our task to work on summaries about the project, the values and the cooperation. Thereby we stressed again the importance of the two values.
The afternoon was at leisure before met all together in the evening for playing billiards. We had much fun and made new friends.

The third project day started with a meeting in the zoo of Leipzig by 10am. We had a guided tour in which the guide showed us how important it is to take responsibility for others – in that case animals. The afternoon was at leisure before we met all together by 3pm for climbing and/or playing volleyball together. We worked in teams and helped each other.

The fourth and last day of our project started with a meeting in the centre of Leipzig where we had a guided bus tour through the city. A guide was explaining and showing all important sights for our guest and us.
After approximately one and a half hours we drove back to the centre where we got out of the bus. We had some time for walking individually with our guest through the city before we met again by 5pm in the school for having our final meeting.
The meeting started with a welcome speech of a representative of the local school authority, our headmaster and the project coordinator. Finally four little films about the different stays during the project were shown which summarized the activities and experienes we had during our two year cooperation in the Czech Repbublic, Spain, Norway and Germany.
Afterwards we had dinner together and ate typical German food accompanied by some music played by the choir and the BigBand of our school. Finally the headmaster and his family showed us some international dances and music. All of us danced together – it was a successful finale of our meeting in Leipzig.

On Saturday we brought our students back to the main station and said goodbye.

Taking all in account I have to conclude that we dealt with 8 important European values in an artistic way during our two year cooperation. We made new friends and had much fun. Besides we improved our English, learned something about other European cultures and underlined how important a common Europe and mutual cooperation are. We are looking foreward to further cooperations.

Max Möbius-Winkler

 

Tschechien 2014 – Comenius Projekt

 

Berichterstattung 23.09. bis 27.09.2014

 

-Unsere Reise nach Tschechien-

Nach den Besuchen in Norwegen und Spanien fuhren nun 6 weitere Schüler der Jahrgangsstufe 11 in die Gastgebernation Nummer 3. Untergebracht in tschechischen Gastfamilien, verbrachten sie vom 23.09. bis zum 27.09.2014 ihre Zeit in Neratovice, einem kleinen Vorort Prags. Die Woche in Tschechien stand unter den Werten „Empathie“ und „Hilfsbereitschaft“, wozu die Projektteilnehmer die Aufgabe hatte, im Vorfeld die Bedeutung dieser Werte kreativ darzustellen.
Da die Reisestrapazen bei einer dreistündigen Zugfahrt gegen null gingen, war die Freude ungetrübt, als man nach einer kurzen Wartezeit am Prager Bahnhof auf die Spanier im Bus traf, und die ersten englischen Worte wechselte. Angekommen in den Gastfamilien ging es nun daran, Neratovice und die umliegende Umgebung zu erkunden und die tschechische Kultur zu erleben. Am zweiten Tag stand die Auswertung der Projektarbeiten auf dem Programmplan. Kurzfilme, Fotos, Sketche, ein Tanz und bildende Kunst füllten den Vormittag. Zwischen durch gab es eine kurze Stärkung mit typischen tschechischen Leckerein. Beim besichtigen des Schulgebäudes ließen sich viele Parallelen zu deutschen Schulen ziehen. Allerdings musste man feststellen, dass die Ausstattung zwar die gleiche ist, die Möbel und das Gebäude jedoch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine war es an der Zeit für die Gastschüler ihre Sprachkünste zu erweitern. Es wurde schnell klar, dass die tschechische Sprache den Deutschen nicht besonders lag. Am Abend bot sich ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art. Zusammen mit Zuzka Nešetrilová, Projektteilnehmerin aus Tschechien, gaben die Musik- und Englischlehrer des „Gymnázium Františka Palackého“ ein Rockkonzert für die Schüler aus Spanien, Norwegen, Deutschland. Es wurden sowohl Coversongs als auch eigenkomponierte Lieder zum besten geben. 2 Stunden Begeisterung aller Beteiligten! Am Donnerstagmorgen sammelt sich die ganze Gruppe um mit dem Bus ins Prager Zentrum zufahren. Bevor man an das eigentliche Ziel erreichte, wurde ein kurzer Boxenstop in einer der größten Feuerwehrstationen Prags eingelegt. Passend zum Thema „Hilfsbereitschaft“ erlebten die Schüler eine zweistündige Führung mit ausreichend Zeit um Fragen los zu werden. Angekommen in Prag trennten sich die Wege von Schülern und Lehrern. Angestrebte Ziele waren die Karlsbrücke, die Burg mit der fantastischen Aussicht über ganz Prag und natürlich, wie sollte es anders sein, die Shoppingmeile. Die Zeit in der „City“ verging wie im Flug und man wäre gerne länger geblieben. Der Abreise Tag rückte nun immer näher und man versammelt sich erneut am Freitag früh in der Schule um dort einen IT-Kurs mit dem Thema Filmmusik und -geräusche wahrzunehmen. Die eigentliche Schwierigkeit lag allerdings nicht an der Technik oder dem Umgang mit dem Schnittprogramm, sondern bei der Findung einer geeigneten Idee für eine kurze Filmszene. Im Anschluss wurden die künstlerischen und kommunikativen Fähigkeiten der Schüler getestet. Es sollte eine riesengroße Leinwand nach Vorlage gestaltet werden. Jedes Team bekam eine Farbe, diese musste jedoch aufgehellt und verdunkelt werden. Es galt nun, ohne die Stimme zu benutzen, sich gegenseitig zu helfen um gemeinsam das Kunstwerk zu vollenden. Um sich noch einmal richtig auszupowern und gemeinsam Spaß zu haben, ging es nun zum Sport. Die Wahl zwischen Tanz, Volleyball oder Floorball viel den meisten doch recht leicht und man hat sich schnell einigen können, wie die Teams zusammen gesetzt werden. Das Highlight der Fahrt stand jedoch noch aus. Nach dem man die Abende zuvor bis 22 Uhr gemeinsam mit den Norwegern und Tschechen in Pubs verbracht hatte - länger war leider nicht möglich, da diese, anders als in Deutschland, schon um 22Uhr schließen - ging es nun ins Oskar. Die groß im Internet angekündigte Party, stand unter dem Motto „Party of 4 Nations“ und wurde von den Schüler selbst organisiert. Ein gelungener Abschlussabend, der die 4 Nationen noch einmal näher zusammenrücken ließ. Etwas müde und mit einer kleinen Träne im Auge traten am Samstag morgen die Spanier, die Norweger und die Deutschen ihren Heimweg an. Alles in einem kann man sagen, dass es eine tolle Woche mit vielen neuen Erfahrungen, lustigen und schönen Moment war. Es sind wieder neue Freundschaften geknüpft worden und wir freuen uns riesig im März 2015 als abschließende Nation Gastgeber zu sein.

 

Our Trip to the Czech Republic (23/09/2014 – 27/09/2014)

 

After visiting Spain and Norway 6 students from Leipzig were travelling to Neratovice, a suburb of Prague. The topics of the trip from the 23th up to the 27th of September were the values “empathy” and “helpfulness”. The task of participants was to represent the importance of these values in their countries. After a short trip to our neighbours we arrived together with the Spanish guys in Neratovice and spend the rest of the day with our host family and enjoyed the Czech culture.

 

On the second day, the evaluation of the project work was on the schedule. Short films, photos, sketches, a dance and visual arts filled the morning programme. In between there was a short aliment with typical Czech food. During the visit of the school building many parallels to German schools got noticeable. In comparison to our school building in Leipzig it is older and looks used, but the technical equipment is the same or even better. After lunch in the school cafeteria, it was time for the guest students to expand their language knowledge. It quickly became clear that the Czech language is not that simple for the Germans. The evening offered a musical experience of a special kind. Together with Zuzka Nešetrilová, project participant from the Czech Republic, the music and English teachers of the "Gymnázium Františka Palackého" gave a rock concert for the students from Spain, Norway and Germany. They sang cover songs as well as their own composed songs. 2 hour enthusiasm of all participants! On Thursday morning, the whole group gathered to take the bus to the City Centre of Prague. But before: we stopped at one of the largest fire brigade stations in Prague. Appropriately titled "Helpfulness“, students experienced a two-hour guided tour with plenty of time to raise issues. Arrived in Prague the ways of students and teachers were split. Aspired goals were the Charles Bridge, the castle with the fantastic views over Prague and of course, how should it be otherwise, the shopping centres of Prague. The time in the city flew and everybody would have loved it to stay longer. The day of departure got closer and we gathered again on the Friday morning in the school to take part at an IT course with the theme “how to make a movie sound”. The biggest problem was not the technology or dealing with the editing software, but finding an appropriate idea for a short film scene. Then the artistic and communicative skills of the students were tested. We should paint a huge picture. Each team got a colour. This colour had to be brighten up and to darken. The hitch: it was without speaking and we had to help each other to complete the painting. But it worked. After that we did some sports. The choice between dancing, playing volleyball or floorball was quite easy, and quickly, we had formed teams. The highlight of the trip was yet to come. After we had spent the evenings together with the Norwegians and Czechs in pubs until 10 o'clock before - longer was not possible, because they, unlike in Germany, close at 10 o’clock - everybody from the project was going to the Oskar’s. A party with the theme "Party of 4 Nations" was organized by the students themselves. The 4 nations left even closer after the final evening.

 

Slightly tired and with a small drop of sadness in the eye the Spaniards, the Norwegians and the Germans started their way home on Saturday morning. All-in-all we can say, that a great week in Czech Republic is over with many new experiences, funny and beautiful moment. It linked new friendships and we look forward to be the host as the final nation of the COMENIUS-project in March 2015.

 


 

Spanien 2014 – Comenius Projekt

 

Tagesbericht 02.04.2014

 

-“Präsentationen und erste Kontaktaufnahme“-

Am Mittwoch, dem ersten Tag unseres Aufenthaltes in Alcantarilla, trafen wir uns um 8 Uhr in der Schule des Ortes. Dort wurden zunächst alle Teilnehmer empfangen und wir stellten einen ersten Kontakt zu den Schülern aus Norwegen, Spanien und Tschechien her. Dieser sollte im Folgenden durch diverse Kommunikationsspiele gefestigt werden. Wir bildeten dazu u.A. 2 Kreise, wobei es einen inneren und einen äußeren Kreis gab. Nach Rotationsprinzip wechselten die sich gegenüberstehenden Partner aller 2 Minuten. Passend zum Wert „Ehrlichkeit“ war das Ziel dieses Spiels etwas Falsches über sich und seine Person zu erzählen, um zu sehen wie sich lügende Menschen verhalten.
Nach einer Reihe anderer Kommunikationsspiele erfolgte schließlich eine offizielle Begrüßung durch den Schulleiter und den verantwortlichen Lehrer.
Im Anschluss an diese erste Kennlernphase erfolgte die Präsentation der Projekte der teilnehmenden Länder. Zunächst präsentierten die Schüler aus Tschechien einen selbst gedrehten Film in dem durch eine alltägliche Szene in der Schule die Wichtigkeit von „Ehrlichkeit“ und „Vertrauen“ sehr überzeugend zum Ausdruck gebracht wurde. Durch ein sehr anschauliches Experiment wurde zudem die Unvereinbarkeit von Vertrauenswürdigkeit und Aussehen betont. Dazu wurden Fotos von 8 Personen gezeigt, woraufhin alle Zuschauer aufgefordert waren ihre Stimme dem zu geben, der für sie am vertrauenswürdigsten schien. Nach der Abstimmung wurde die Identität der gezeigten Personen aufgeklärt, wobei sich ein sehr vertrauenswürdig erscheinender Mann als Amokläufer und eine eher unseriös wirkende Person als Physiker entpuppten.
Nach der Präsentation der Tschechen folgte jene der Norweger, welche ihre Vorstellung zu den zu bearbeitenden Werten durch Gedichte und Sketche ausdrückten, in welchen die Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Vertrauen ebenfalls deutlich wurden. Besonders impressiv waren dabei zwei Sketche, in denen „Abneigung gegen bestimmte Gruppen“ und „nationale Vorurteile“ mit ausgesprochenem schauspielerischen Talent behandelt wurden. Durch eine norwegische Volkssage, welche von einem Troll handelte und hierbei aufgegriffen wurde, prägte sich die dargebotene Szene zudem sehr gut in das Gedächtnis der Zuschauer ein, wodurch das Ziel der Darbietung erreicht wurde und die zu bearbeitenden Werte ein weiteres Mal verdeutlicht wurden.
Darauffolgend stellten unsere deutschen Teilnehmer ihren Film, welcher durch reale Situationen das Vertrauen und die Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Eltern thematisierte, vor. Nachfolgend wurden die zu behandelnden Werte in eigens komponierten Liedern und Kunstwerken vorgestellt, welche mit großem Applaus vom Publikum honoriert wurden.
Schlussendlich folgten die spanischen Schüler mit ihren Ausarbeitungen zu den Werten „Ehrlichkeit“ und „Vertrauen“. Dazu wurden sechs Sketche aufgeführt in denen auf sechs verschiedene Weisen „Toleranz“ sowie die zu bearbeitenden Werte behandelt wurden.

Nach den Präsentationen und den ersten Kennlernphasen folgte nun auch schon eine erste Auswertung des Gezeigten. Dazu wurden Gruppen gebildet, in denen Teilnehmer aller Nationen gemischt vertreten waren und gemeinsam das Dargebotene auswerteten.
Im Folgenden erfolgte die Verabschiedung und der Nachmittag stand zur freien Gestaltung zur Verfügung.

Max Möbius-Winkler

 

 

Tagesbericht 03.04.2014

 

-“Kennenlernen der spanischen Kultur“-


Am Donnerstag, dem zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Südspanien, lernten wir die spanische Kultur kennen. Dazu trafen wir uns zunächst wie gewohnt in der Schule, von welcher aus wir mit dem Bus in Richtung „Cartagena“, einer nahegelegenen Hafenstadt, aufbrachen. Dort besuchten wir das römische Theater und erkundeten auf eigene Faust die Stadt, welche durch alte Gebäude und ihre kleinen Läden herausstach.
Anschließend begaben wir uns zum nahen Hafen und genossen eine Hafenrundfahrt bei strahlender Sonne und blauem Meer.
Im Folgenden arbeiteten wir weiter an den Werten „Ehrlichkeit“ und „Vertrauen“, wozu wir uns an einen kleinen Strand begaben und dort einige Vertrauensspiele spielten, welche von den spanischen Teilnehmern vorbereitet wurden. So sollte man sich z.B. die Augen verbinden und wurde von einem unbekannten Schüler einer anderen Nation herumgeführt. Ziel war es eine Kollision mit anderen Schülern zu vermeiden und Vertrauen in den eigenen Partner zu gewinnen. Selbiges Ziel verfolgte ebenfalls eine Übung, bei der man sich blind in die Arme seines Partners fallen lassen sollte. Durch diese Spiele wurde Vertrauen zwischen den Austauschschülern geschaffen und weiterer Kontakt geknüpft.
Nach diesen Übungen und etwas Freizeit brachen wir wieder gen Alcantarilla auf und hatten den restlichen Abend zur freien Verfügung.

 

Max Möbius-Winkler

 

 

Tagesbericht 04.04.2014

 

-“Auswertung und Kommunikationsspiele“-


Freitag, den letzten Tag unseres Aufenthaltes, begannen wir mit einem Treffen in der Schule und einigen Entspannungsübungen, welche 30 min in Anspruch nahmen.
Danach standen sogenannte „Clown activities“ auf dem Tagesplan. Dahinter verborgen sich diverse Kommunikationsspiele. Im Rahmen dieser Aktivitäten stellten wir uns u.A. in einen Kreis und führten fremdartig anmutende Bewegungen nach vorgegebenem Muster aus. Sobald ein Fehler von einem Schüler gemacht wurde, musste dieser sich in die Mitte des Kreises stellen und sich vor allen anderen als „dumm“ bekennen – der pädagogische Wert dieser Aktion blieb mir leider verborgen. Nach weiteren „Spielen“, die nach Auskunft der verantwortlichen Lehrer das Selbstbewusstsein stärken und den Umgang mit Emotionen erleichtern sollten, wurden 2 norwegische Schüler auf die Bühne gebeten, welche durch den verantwortlichen Lehrer auf eine grenzwertige Art und Weise herausgefordert wurden. Ziel dieses Spiel war es „ehrliche Emotionen“ hervorzurufen und zu zeigen, dass jeder Mensch unter uns eine gesellschaftliche Maske trägt und diese unter Umständen auch ablegen kann. Die grenzwertige Art und Weise der Provokation der „ehrlichen Emotionen“ blieb mir dennoch fremd und schien unangebracht.
Nach diesen vormittäglichen Aktionen gab es eine Mittagspause mit organisiertem Buffet bevor wir uns einen Vortrag über das Hinzufügen von Untertiteln zu Videos anhörten.
Im Folgenden setzten wir uns erneut in Gruppen zusammen um durch einen Fragebogen eine finale Evaluation des Projektes vorzunehmen. Auch planten wir in diesen Gruppen einen kurzen Sketch, der von jeder Gruppe als Abschluss des Projektes aufgeführt wurde und z.B. die gemeinsamen Werte der europäischen Länder oder die Wichtigkeit des gegenseitigen Vertrauens thematisierte. Durch diese spontane Aufführung wurden die neu geknüpften Verbindungen und der eigentliche Wert dieses Projektes final deutlich.
Nach einer Verabschiedung stand uns der Nachmittag abermals zur freien Gestaltung zur Verfügung.

 

Max Möbius-Winkler

 

 

COMENIUS PROGRAMME 2013-2015
Our Trip To Spain (04/02/2014 – 04/05/2014)

 

Our trip to Alcantarilla/Spain started in the morning of the 02nd of April 2014 in Leipzig from where we went first by train to Berlin and then via plane to Duesseldorf and Alicante. Goal of our trip was the intensive dealing with the values 'honesty' and 'trustworthiness'. After an one hour bus ride we finally arrived in Murcia, a bigger city near Alcantarilla, where we met our host families.

On the first day of the project every participating country presented its projects in very different ways, we also got to know the other students better and played some creative games. Firstly the Czechs presented a video dealing with 'honesty' and 'trustworthiness' in daily situations. Afterwards the Norwegians showed the importance of the values through sketches and poetry before the Germans explained their attitude towards 'honesty' and 'trustworthiness' with songs, art and video. Finally the Spaniards pointed out how important it is to be honest in our modern world in six little sketches.
After finishing the presentations and forming working groups we evaluated the presentations shown before leaving school and enjoy our leisure time.

Our second day started with an one hours bus ride to 'Cartagena', a bigger city near to the sea. After walking through the beautiful center we visited a Roman theatre and took a harbour cruise. Afterwards we went to a near beach and worked further on our values. For this reason the Spaniards prepared some games which generated confidence among the different students. When the sun set and the temperature decreased we went home by bus again and spent the rest of the day with our host students.

The last day was mainly about summarizing the project, our performance and about playing some games to get to know the other students better. Therefore we were told to try to show emotions and to behave after given patterns. The afternoon was dedicated to a final evaluation and to a so called 'final activity' which contained developing a little sketch that every evaluation group had to perform.
Afterwards we said goodbye and had the afternoon at leisure.

The last day was just about travelling and exchanging new ideas and photos.

Summing up I have to say that we had much fun when working with the other students in Spain. Besides, we are also happy about the new friends and the new experiences we made and we are looking forward to the next stations during the Comenius programme.

M. M.-W.

 


 

Norwegen 2013 – Comenius Projekt

 

Im Zuge des Comenius Projektes hatten 6 Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 die Möglichkeit, vom 19. November bis zum 23. November nach Bryne, in Norwegen zu reisen. Dabei stand die Arbeit an unserem Projekt „eine künstlerische Dokumentation über europäische Werte“ im Vordergrund. In Norwegen ging es speziell um die Werte Toleranz und Akzeptanz.
Nach einer langen Anreise wurden wir von unseren Gastfamilien sehr herzlich aufgenommen und nutzten den restlichen Tag um die norwegische Kultur etwas besser kennen zu lernen.

Am ersten Tag unser Projektarbeit an der „Bryne Videregående Skole“ haben wir uns gegenseitig unsere vorbereiteten künstlerischen Interpretationen zu den beiden Werten präsentiert. Dies umfasste ein weitgehendes Spektrum von selbst geschriebenen Liedern über Kurzfilme bis hin zu Theaterstücken. Weiterhin hat es uns die Möglichkeit geboten, die anderen Schüler aus Norwegen, Spanien und Tschechien kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Im 2. Teil des Tages kamen norwegische Einwanderer und ein Homosexueller in die Schule, um uns von ihren Erfahrungen zum Thema Toleranz in Norwegen zu berichten und unsere Fragen zu beantworten. Dadurch haben wir weitere Sichten über Toleranz und Akzeptanz kennen gelernt und mit unseren eigenen Vorstellungen vergleichen können.
Eine gelungene Abwechslung zur intensiven Projektarbeit bot am Nachmittag die Sightseeingtour mit dem Bus und abends das gemeinsame Bowling.

Der 2. Tag beinhaltete einen Ausflug nach Stavanger, der größten Stadt in der Region. Dort haben wir bei der lokalen Zeitung „Stavanger Aftenblat“ mit 2 Journalisten gesprochen. Dabei ging es um die Entwicklung der Zeitung und die zunehmende Bedeutung von Toleranz und Akzeptanz in der modernen Gesellschaft.
Da Norwegen durch die Erdölindustrie so reich geworden ist und diese das Land bedeutend geprägt hat, sind wir anschließend in ein Ölmuseum gegangen. Nach einem 3D-Film über die Entstehung von Erdöl, haben wir an einer Führung durch das Museum teilgenommen. Der restliche Tag stand uns frei zur Verfügung, so konnten wir die Stadt noch ein wenig auskundschaften.

Der 3. Tag galt hauptsächlich der Zusammenfassung des Projektes. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt, in denen mehrere Nationen vertreten waren und haben anhand vorbereiteter Fragen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen unseren Nationen herausgearbeitet. Das haben wir im Anschluss zusammen ausgewertet und diskutiert.
Der restliche Teil des Tages war dafür bestimmt, unsere Fotos und Videos, die wir über die Woche aufgenommen haben, zusammenzuschneiden und zu präsentieren.
Am Abend wurde noch eine kleine „Abschlussparty“ veranstaltet. Dabei haben wir unter Anleitung lateinamerikanisch getanzt und sind geklettert. Zum Schluss gab es dann auch noch einen Norwegisch-Wettbewerb, mit Vokabeln und Sätzen, die uns unsere Gastschüler beigebracht haben. Danach mussten wir uns auch schon verabschieden.

Der letzte Tag bestand für uns nur darin, die Reise nach Hause anzutreten, nachdem wir um 5.30 Uhr morgens von unseren Gastfamilien ganz lieb verabschiedet wurden.

Die Projektarbeit hat sehr viel Spaß gemacht und wir sind zufrieden mit unseren bisherigen Ergebnissen. Außerdem hatten wir eine sehr schöne, interessante und lehrreiche Zeit in Norwegen und freuen uns schon darauf, wenn wir unsere Gäste aus Norwegen, Spanien und Tschechien an unserer Schule begrüßen dürfen.

 

Norway 2013 – Comenius Project

 

6 Students aged 16 were traveling to Bryne in Norway from the 19th to the 23th of November. It was focused on working on our project „The Importance of European Values in a Changing Europe – An Artistic Documentary”. We especially discussed the values tolerance and acceptance on our visit. After a long time of traveling we went to our host families houses and spent the rest of the day learning about Norwegian culture.

On our first day at “Bryne Videregående Skole“ every country presented their prepared artistic interpretations to both values. There were lots of different presentations like songs, short films and even a role play. So we had the chance to get to know the other students from Spain, the Czech Republic and Norway.
In the afternoon people immigrated to Norway gave a presentation on how they experienced immigrating. A homosexual talked about his experiences in terms of tolerance and acceptance as well.
After that we went on a sightseeing tour by bus and played bowling all together in the evening.

We spent the second day in Stavanger, which is the largest city in the area. There we visited the local newspaper called “Stavanger Aftenblat”, where we talked to two journalists. It was about the newspaper in general as well as the increasing importance of tolerance and acceptance in modern society.
Because in Norway the oil industry is one of the most important parts of the economy, we went to the oil museum afterwards. There we joined a guided tour and even watched a 3D-film. The rest of the day was there for us to walk around the city and doing some further sightseeing.

The last day was mainly to summarize our project. We were divided into small groups, in which there were students from all the different countries. We had to answer certain questions and find out about our similarities and differences. In the end we discussed our results all together.
After that we prepared short films about our visit in Norway and our project.
In the evening we had a small “party” at school. We danced with a group of Latin-American dancers and climbed. There was an Norwegian-competition in the end as well, with vocabulary and specific sentences, which our host students taught us before.
After that we already had to say good bye.

The day after that was all about traveling back home by plane and train.

We had much fun working on our project and are very happy with our results so far. Furthermore we had a very nice and interesting time in Norway where we learned many new things. Now we are already looking forward to introducing our country and school to our guests from Norway, Spain and the Czech Republic.


 

Wie wichtig sind europäische Werte in einem sich verändernden Europa?
- eine künstlerische Auseinandersetzung

Comeniusprojekt des Robert-Schumann-Gymnasiums-Leipzig 2013-2015

Das Comeniusprojekt ist ein von der EU gefördertes, international anerkanntes Austauschprogramm, das sich mit der Bedeutung der gemeinsamen Werte in einem sich wandelnden Europa auseinandersetzt. Das Austauschprogramm wird sich über die Schuljahre 2013-2015 erstrecken. Dabei geht es um Werte wie Toleranz, Akzeptanz, Ehrlichkeit und Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Vertrauenswürdigkeit, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein, sowie um deren künstlerische Darstellung.
Im Rahmen dieses Austauschprojekts werden Schüler unserer Schule, jeweils in kleinen Gruppen, die Austauschschulen in Norwegen (Bryne, „Vidaregaande Skule“, Spanien (Alcantarilla, „IES Alcantara“) und Tschechien (Neratovice, „Gymnazium Frantiska Palackeho“) besuchen. Dazu wurde Anfang dieses Schuljahres eine 18 Mann starke Gruppe jugendlicher Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 17 Jahren zusammengestellt. Alle Teilnehmer haben unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten, weswegen sich die Gruppe in 4 Arbeitsgruppen unterteilt, welche sich mit unterschiedlichen Darstellungsformen der Werte beschäftigen.
So gibt es die Arbeitsgruppe „Kunst“, welche von Frau Pönisch betreut wird. Aufgabe dieser Gruppe wird es sein, bestimmte Werte plastisch oder auch zeichnerisch darzustellen.
Die zweite Gruppe, „Literatur“, wird von Frau Hanke betreut und kümmert sich um das Darstellen der Werte in Form von kreativen Texten. Dazu gehören zum Beispiel Kurzgeschichten oder kurze Theaterstücke.
Die musikalische Darstellung der Werte, in z.B. Raps oder Songs, ist die Aufgabe der dritten Gruppe, „Musik“, welche unter der Leitung von Herrn Gutzschebauch steht.
Genauso wichtig wie die drei oben beschriebenen Gruppen ist auch die vierte Gruppe –„Technik“, welche von Herr Prell betreut wird. Diese Gruppe wird sich mit dem bearbeiten von Film und Fotomaterial am Computer auseinandersetzen. Ziel ist es u. A., die besten Projektbeiträge zu einem Film mit einer Laufzeit von ca. 60 min zusammenzustellen.
Koordiniert wird das gesamte Projekt von Herrn Keeb. Dazu gehören alle organisatorischen Dinge, wie zum Beispiel die Planung aller Aktvitäten, die Absprachen mit den Partnern etc.

Ziel des Comeniusprojektes ist es, eine Schärfung des Bewusstseins für die vielen Gemeinsamkeiten innerhalb der EU zu erreichen. Das Projekt sollte aber auch dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Jugendliche gleichen Alters und deren Probleme kennenzulernen, soziale Kompetenzen zu festigen, die erlernte Fremdsprache (Englisch) anzuwenden und sich insgesamt als Person weiterzuentwickeln. Dies gilt für alle Beteiligten, Schüler, Lehrer und Mitarbeiter.

M. Möbius-Winkler

 


The Importance of European Values in a Changing Europe –
An Artistic Documentary

The Comenius-Project of the Robert-Schumann-Gymnasium-Leipzig 2013-15

Our school is happy about taking part in the Comenius-Project together with three different schools from Norway (Vidaregaande Skule in Bryne), Spain (IES Alcantara in Alcantarilla) and the Czech Republic (Gymnazium Frantiska Palackeho).
We are supported by the European Union so that we have the possibility to buy all the equipment we need, as well as travel to every single country for about one week. Of course we are going to welcome our guests from all over Europe later in our school, too. Furthermore teachers from all the schools help us to prepare and coordinate the project.
In every country a group of 18 students works together on 2 selected values. In Norway we are going to discuss tolerance and acceptance, in Spain honesty and trust, in the Czech Republic helpfulness and empathy and in Germany and the sense of responsibility and modesty.
Every nation presents their view on those values in an artistic way, of all different varieties (music/visual arts/performing arts/literature). We film everything and take pictures to create a film to document the whole project. What we do will be published by local media and our school websites.
During the project all participants have the chance to improve their English. Meeting people from other countries and working together helps discovering different cultures and opinions and seeing all the common values that unite us in the European Union.