Französisch






 

Französische Weihnacht mit Buche de Noel
 
Am 20.12.2012 fand unsere Weihnachtsstunde im Französischunterricht der Klassenstufe 9 mit Frau Thiere statt. Darauf hatte sich schon die ganze Klasse gefreut und da ich das Glück habe, eine französische Familie zu kennen, habe ich sie gefragt, ob es in Frankreich ein ganz besonderes Essen gebe, wie bei uns z.B. der Stollen. Ohne zu zögern sagten sie, dass es bei ihnen zu Weihnachten immer einen „Buche de Noel“ gäbe und dieser dort der Stollen sei.
Da ich sozusagen an der Quelle saß, hatte ich mich bereiterklärt, einen „Buche de Noel“ zu backen oder es zumindest zu versuchen.
Unsere französischen Freunde gaben mir sofort ihr Geheimrezept und ich machte mich augenblicklich ans Werk. Der erste „Probedurchlauf“ war gar nicht so übel, aber das Endergebnis war noch besser als erhofft und hat allen sehr gut geschmeckt. Falls ihr jetzt auch Hunger bekommen habt, habe ich hier das Rezept für euch (aber ich warne euch: Der „Buche de Noel“ ist eine echte Kalorienbombe, also lieber nicht zu viel davon essen!!!)
 
Zutaten (für 10 Personen):
Für den Biskuitteig:
- 150 g Mehl
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 6 Eier
- 1 Prise Salz
-------------------------------------------------------------------
Ofen vorheizen auf 210 ° C (Gas: Stufe 7).
Backpapier auf ein Backblech legen.
Mit dem elektrischen Mixer das Eigelb, Zucker und Vanillezucker verarbeiten bis die Masse hell wird.
In einer anderen Schüssel das Eiweiß schlagen, aber vorher den Mixer gründlich reinigen.
Die Hälfte des Eischnees und die Hälfte des Mehls, mit einem Holzlöffel in die Eigelb-Zuckermasse geben.
Den Teig auf ein Backblech gießen, er sollte ca. 1 cm dick sein.
Im heißen Backofenofen (210°) ca. 8-10 min backen, bei mir reichten 8 Minuten!!!
Dann das Backblech aus dem Ofen, nehmen und den Teig auf ein feuchtes Küchentuch legen. Anschließ end den Biskuit mit dem Küchentuch zusammenrollen. 
Für die Buttercreme:
100 g Würfelzucker (ich habe wirklich Würfelzucker genommen)
1/2 Kaffeetasse Wasser (versucht es mal mit 50 ml)
3 Eigelb
250 g  Butter
100 g dunkle Schokolade
2 ml Kaffeeextrakt (kann auch weggelassen werden)
-------------------------------------------------------------------------(Trennt im Vorfeld schon die Eier !!!)
Den Zucker in Wasser bei schwacher Hitze auflösen, bis ein dicker Sirup entsteht.
Dann den heißen Sirup unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen langsam über die Eigelb giessen, bis der Sirup vollständig abgekühlt ist.
Anschließend die weiche Butter und die geschmolzene Schokolade zugeben, die Ihr im Wasserbad gleichzeitig, bei geringer Hitze, geschmolzen habt!
Zusammenfügen von Biskuitteig und Buttercreme:
Entfernt das Küchentuch vom Biskuit und streicht mindestens die Hälfte der Buttercreme auf den Biskuit, die andere Hälfte ist für außen. Ich habe etwas mehr in die Biskuitrolle getan. Anschließend den Biskuit mit der Buttercreme zusammenrollen. Und den Rest der Buttercreme auf die zusammengerollte „Bûche de Noël“ streichen und die beiden Enden nicht vergessen!

 
Dekoriert nach Euren Wünschen, zieht eventuell Rillen mit einer Gabel und stellt die Bûche de Noël dann in denKühlschrank.

 
Bon appétit!!! Tobias von Thun 9d




Vive la France et la langue française !



Am 22.3. 2012 empfingen die Schüler des RSG zum zweiten Male das France-Mobil.

Vier Stunden lang gab es für Mädchen und Jungen der 5. und 7. Klassen Französischunterricht der etwas anderen Art. Lektorin Anne-Lise Nogue vermochte es, die Schüler mit Sprachspielen und vielen Informationen über unser Nachbarland zu begeistern.

Gern laden wir sie auch im kommenden Jahr wieder ein.

Christine Schubert




 

Französisch ? Na klar ! Französisch !

Warum eigentlich ?

Weil man auf der ganzen Welt Französisch spricht !

In über 40 Staaten der Erde spricht man französisch. Diese Länder befinden sich nicht nur in Europa, sondern auch in Asien, Amerika und Afrika. So verständigt man sich außer in Frankreich auch in Luxemburg, in Andorra und in einem Teil Belgiens und der Schweiz auf französisch. Viele wissen nicht, dass in Kanada 24 % der Bevölkerung Französisch als Muttersprache spricht, und dass auch in den USA, im Bundesstaat Louisiana, diese Sprache eine große Rolle spielt. Wer schon einmal in einem nordafrikanischen Staat, wie z.B. Marokko oder Tunesien, im Urlaub war, wird gemerkt haben, dass dort das Französische gleichberechtigt mit der Landessprache existiert und dass man sich deshalb gut mit den Einwohnern verständigen kann, wenn man über Grundkenntnisse in der französischen Sprache verfügt. In 22 anderen afrikanischen Ländern und in einigen Staaten Asiens, z.B. Kambodscha, Vietnam oder Laos, ist das Französische die Sprache, die an den Schulen und Universitäten gesprochen wird. Insgesamt mehr als 140 Millionen Menschen auf der ganzen Welt sprechen französisch, ganz zu schweigen von denen, die diese Sprache in der Schule lernen oder gelernt haben.

Weil man mit Französischkenntnissen bessere Berufschancen hat !

Angesichts eines zusammenwachsenden Europas und der zunehmenden Internationalisierung von Wissenschaft und Wirtschaft sind Experten nicht damit zufrieden, dass die Deutschen durchschnittlich nur 1,2 Fremdsprachen sprechen. Schon 1995 stellte die EU- Kommission fest, dass man zusätzlich zu seiner Muttersprache zwei moderne Fremdsprachen beherrschen müsse, wenn man den neuen Anforderungen, die im beruflichen Leben gestellt werden, gerecht werden will. In fast allen anderen EU- Staaten lernen die Schüler mehr Sprachen als wir. Eine Studie hat erwiesen, dass es in Unternehmen mit Auslandskontakten an Mitarbeitern mangelt, die über solide Sprachkenntnisse verfügen. Französischkenntnisse sind für eine große Zahl von Studiengängen eine wichtige Voraussetzung, nicht nur für Dolmetscher, Übersetzer und Sprachlehrer, sondern auch für Juristen, Historiker und viele andere Humanwissenschaftler. Sie sind unbedingt erforderlich für integrierte europäische Studiengänge, in denen ein Teil des Studiums an einer französischen Universität abgeleistet werden soll. Auch für eine Karriere im Post- oder Gaststättenwesen, beim Zoll und in der Modebranche sind gute Kenntnisse der französischen Sprache von Vorteil, außerdem ist Frankreich Deutschlands erster Handelspartner.

Weil Französisch eine schöne Sprache ist !

Leider können wir den melodischen, weichen Sprachklang hier an dieser Stelle nicht verdeutlichen, aber viele kennen französische Vornamen, wie z.B. Jacqueline, Jeanette, Monique, René oder Pierre. Das Französische ist eine klare, reiche und lebendige Sprache und wer möchte, kann auf den zwei Kanälen Arte und TV 5 Sendungen in dieser Sprache sehen und vor allem auch hören. Da das Französische eine sehr nuancenreiche Sprache ist, gilt bei der Auslegung von internationalen Verträgen die französische Fassung als die verbindliche, nicht die englische und auch nicht die deutsche. Unter anderem deshalb ist Französisch neben Englisch die Arbeitssprache der Vereinten Nationen.

Weil Französisch gar nicht so schwer ist, wie viele denken !

Klar, dass es harte Arbeit ist, eine Sprache zu lernen, um das Vokabellernen kommt man nicht herum, aber wenn man nicht immer erst vor der Leistungskontrolle anfängt, dann fällt es leichter und ist gar nicht so problematisch. Auch die französische Grammatik ist beherrschbar. Goethe sagte einmal: „Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“ Dem kann man nur zustimmen, denn sehr schnell wird man feststellen, dass es viele Ähnlichkeiten sowohl beim Vokabular als auch in der Grammatik zwischen dem Deutschen und dem Französischen und sogar dem Englischen gibt.

Weil an unserer Schule in Bezug auf Französisch allerhand los ist !

Wir haben eine Arbeitsgemeinschaft Französisch, an der alle interessierten Schüler teilnehmen können. In regelmäßigen Abständen geben wir unsere Schülerzeitung „Nous pour vous“ ( „Wir für euch“) heraus, in der wir Schülerarbeiten, Aktuelles aus Frankreich, Rätsel, Sprachspiele, Kochrezepte und Informationen zur Landeskunde veröffentlichen. In der 9. bzw. 10. Klasse können an der Sprache interessierte Schüler an unserer nun schon Tradition gewordenen Projektfahrt nach Paris teilnehmen. Das sind immer 3 unvergessliche Tage in der französischen Hauptstadt. Bei denen man alles das, was man gelernt hat, anwenden kann. Jedes Jahr geben wir unseren Schülern die Möglichkeit, im Rahmen der Cinéfête ( Tage des französischen Films ) neue , moderne französische Spielfilme in Originalsprache anzusehen. Auch Theateraufführungen in der Fremdsprache besuchen wir und an Sprachfesten beteiligen wir uns natürlich regelmäßig. Für die Schüler der Klassen 10 bis 12 haben wir eine zweimonatlich erscheinende Zeitung abonniert, die Artikel aus der französischen Tagespresse enthält und uns so die Möglichkeit bietet, uns mit den aktuellen Problemen in unserem Nachbarland auseinander zu setzen.




Französisch ? Na klar ! Französisch !




Im Rahmen der „cinéfête“ sahen sich die Schüler der 8. Klassen am 28.11.12
in der

Schaubühne Lindenfels den Film „No et moi“ an. Das ist ein berührender Film, der die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlicher Mädchen schildert.

Lou, 13, ist hochbegabt und soll für die Schule ein Referat zu einem Thema freier Wahl halten. Sie entscheidet sich dafür, das Leben einer jungen Obdachlosen zu beschreiben und trifft sich deshalb mit der 18jährigen No, die seit langer Zeit auf der Straße lebt. Als Lous Familie No bei sich zu Hause aufnimmt, bleiben Probleme nicht aus. Und auch Lucas, in den Lou ein bisschen verliebt ist, kann nur kurze Zeit helfen.

Wer wissen will, wie die Geschichte endet, sollte sich selbst den Film ansehen. Er ist empfehlenswert.


Woche des Französischen Films 2012
 
Pieds nus sur les limaces – Barfuß auf Nacktschnecken
 
Auch wenn sie anders ist, lebt Lilly (Ludivine Sagnier) mit ihrer Mutter ein zufriedenes und schönes Landleben. Lilly liebt Tiere, vielleicht zu sehr. Sie jagt sie und aus dem Fell näht sie zum Beispiel Pantoffeln.
Doch der plötzliche Tod der Mutter reißt Lilly aus ihrem Leben. Clara (Diane Kruger), Lilly's Schwester, reist extra aus Paris an, um sie zu unterstützen. Für sie ist es sehr anstrengend sich um Lilly zu kümmern, aber trotzdem lernt sie etwas von Lilly. Sie lernt, sich nicht in ein Leben zu zwängen, was sie nicht glücklich macht. Sie lernt, ihr Leben zu leben.
 
Auch schon im letzten Jahr hatten wir die Chance einen französischen Film im Passagekino zu sehen. Dieses Jahr versammelten sich die Französischgruppen der Klassenstufe 9 im November am Kino „Lindenfels“, um bei dem Projekt „cinéfête“ (franz. Jugendfilmfestival), den Film „Pieds nus sur les limaces“, anzuschauen.
Fabienne Berthaud beschreibt in diesem Film gut, dass man tolerant sein soll. Wenn Menschen anders sind, als man selbst, solle man sie trotzdem akzeptieren, denn sie leben ihr Leben und jeder soll das Recht haben, es so zu gestalten, wie man es mag.
Die zwei Hauptdarstellerinnen, Diane Kruger und Ludivine Sagnier, verkörpern die Rollen der Schwestern sehr gut. Sie finden sich in ihre Rolle ein und können die Emotionen mitreißend wieder geben.
Zwar waren ein paar Szenen des Films zu übertrieben dargestellt, trotzdem fande ich den Film sehr ansprechend und er nur weiter zu empfehlen ist.
 
Tho Do Thi, 9a
 




 

News

18.01.2018

Unwetterwarnung

Robert-Schumann-Gymnasium-News


Veranstaltungen

05.02.2018

Skilager Klasse 7

12.02.2018

Winterferien